Ein Vorbericht zur NightArt Munich am Samstag, den 12. Mai 2012

NIGHTART MUNICH - Kunst bei Nacht betrachtet

von Dr. Helga Wäß

Zum zweiten Mal veranstaltet die „Initiative Münchner Galerien Zeitgenössischer Kunst" unter dem Namen „NightArt Munich" eine lange Nacht der Galerien. 
Am 12. Mai 2012 werden von 11.00 Uhr früh bis nachts um 23.00 Uhr über 40 Galeristen Münchens die Besucher mit Ausstellungen und einem umfangreichen Kulturprogramm empfangen.

Münchner Galerien laden zur NightArt 2012

Gönnen wir uns einen langen Tag der Kunst, so möchte man fortfahren, und lassen wir uns für ein paar Stunden aus dem Alltag entführen. Dass dies gelingen wird, dafür spricht das Rahmenprogramm mit dem die Galeristen ihre Positionen zeitgenössischer Kunst präsentieren, untermalen, untermauern, ergänzen und transparent machen.

In ihrer GALERIE AN DER PINAKOTHEK DER MODERNE (Gabelsbergerstr. 7) zeigt Barbara Ruetz unter dem Ausstellungstitel „Verdichtungen" Malerei von Jürgen Durner und Skulpturen von Adrian Maryniak (Ausstellung bis 10. Juni/ www.galerie-ruetz.de)

Eine Doppelausstelung präsentiert die AUTOREN GALERIE 1 (Pündterplatz 6/IV) mit Malerei von Saskia Huber und Octavio Salgado. (www.autorengalerie1-muenchen.de)

Abb. 1

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Abb. 1) Wolfgang Lackerschmid am Vibraphon, mit freundlicher Genehmigung: Galerie Bender und Galerie Florian Trampler

In der neuen Ausstellungsreihe 'Vis-à-vis' treten in der  GALERIE RENATE BENDER (Maximilianstraße 22/2.Stock) zwei Künstler mit ihren Positionen in den Dialog. 'Vis-à-vis' werden Jus Juchtmans und Bill Thompson auf der NightArt Munich präsentiert. (Abb. 2) Jus Juchtmans gehört mit seinen oszillierenden Werkschöpfungen, die aus vielen Farbschichten aufgebaut sind, zu den bekanntesten Positionen Europas im Bereich der monochromen Malerei. Die Arbeit von Bill Thompson, ursprünglich ein minimalistischer Maler, ist im Laufe des letzten Jahrzehnts in zunehmendem Maße dreidimensional geworden. Ein spannungsreiches 'Vis-à-vis',  das von der Matinée bis zum abendlichen Konzert (20.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr) von Wolfgang Lackerschmid (Abb. 1), dem Vibraphon-Virtuosen reicht. (Ausstellung: 'Vis-à-vis', Jus Juchtmans und Bill Thompson bis 23. Juni   http://www.galerie-bender.de; Flyer Bill Thompson http://www.galerie-bender.de/images/stories/flyer_bill_thompson_web.pdf; Flyer Jus Juchtmans http://www.galerie-bender.de/images/stories/flyer_juchtmanns_web.pdf
Abb. 2

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Abb. 2) 'Vis-à-vis' Jus Juchtmans und Bill Thompson – mit freundlicher Genehmigung der Galerie Bender

Die GALERIE BIEDERMANN, die im letzten Jahr mit ihrer Galerie in München 40-jähriges Bestehen feierte, dürfen wir in neuen Räumen (Barer Straße 44) besuchen. Hier wird unter dem Ausstellungstitel „BACK TO THE MUSE" die Arbeit von Thomas Kratz zu erleben sein. (Abb. 3) Bei den hier gezeigten Werken steht die ‚Materie’ an sich im Mittelpunkt. Der Künstler arbeitet mit und an ihr. „Jedoch verführen die Arbeiten anstelle des Suchens nach dem verborgenen Sichtbaren, zu einer Erkundung des Sehens selbst." (Zitat: Galerie) (Thomas Kratz bis 30. Juni / http://www.artnet.com/biedermann.html)
Abb. 3

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Abb. 3) Thomas Kratz, "Lick Gin 11", "Lick Gin 12" und "Lick Gin 13", 2012, Acryl auf Plywood, 80 x 60 cm, mit freundlicher Genehmigung Galerie Biedermann
Bei Prof. Karin Kneffel an der Akademie für Bildende Künste München studiert Melanie Siegel, die ihren LUCID SPACE in der GALERIE CHRISTA BURGER (Theresienstr. 19/ Eingang) präsentiert. (Abb. 4) „Das Hauptinteresse der Künstlerin Melanie Siegel gilt inzwischen mehr dem illusionistischen Raum als dem realen Raum." (Zitat: Galerie) Am 12. Mai wird ein Künstlergespräch zwischen Melanie Siegel und dem Kunsthistoriker Alexander Hochreuther bei Tee und Gebäck erhellende Einsichten in das Schaffen der Künstlerin geben. (Ausstellung bis 19. Mai, www.kunstmarkt.com/galerieburger)

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Abb. 4) Melanie Siegel, OT Nester, 120x180cm, Acryl/Öl auf Lw, 2011, Galerie Christa Burger
Mit Spannung erwarten wir auch die Sonderveranstaltung in der GALERIE CHRISTOPH DÜRR, die die hier ausgestellten Arbeiten Wolfram Kastners „Kopflast – Kopflust" - 65 Köpfe zum 65. Geburtstag unterstreicht. Ab 20 Uhr werden unter dem Titel „Kunst + Konflikt" neue Videofilme verschiedener Kunstaktionen von Wolfram P. Kastner gezeigt. Titel wie „Südländer Typ II", „Bayern geht baden" oder „Papst trifft Hitler" versprechen neue sichtweisen. (Wolfram Kastner „Kopflast – Kopflust", bis 25 Mai / www.galerie-ch-duerr.de)
Die GALERIE LICHTPUNKT (Lothstr. 78 A) zeigt der Galerist Horst Ambacher unter dem verheißungsvollen Titel „Black Mirror" zwei britische Künstler: Dominic Shepherd und John Stark. Die Künstler werden in der Galerie im Rahmen einer momentan laufenden LONDON-CALLING-Serie präsentiert.
Abb. 5

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 Zum zweiten Mal zeigt Lichtpunkt hiermit „upcoming Artists" aus London. Dominic Shepherd visualisiert die „andere Seite des 'Spiegels' … die Spiegelung von Spiegelungen und integriert in seine Werke seit kurzem auch den gemalten Rahmen. Hier wird mit Wahrnehmung experimentiert. John Stark hat extra für diese Ausstellung Bilder geschaffen, die die Welt in einem anderen Licht zeigen. (Abb. 5) Der Betrachter beobachtet Repoussoir-Figuren, die in Rituale versunken scheinen und dabei in einem Licht verharren, das die unterschiedlichsten Emotionen auszulösen vermag (bis 16.6. / www.ambacher-contemporary.de). Das Rahmenprogramm beginnt in der Galerie um 18 Uhr mit einer Buchpräsentation „vanishing scenes" von Heike Jobst, um 19 Uhr folgt ein Künstlergespräch mit dem britischen Künstler Dominic Shepherd und um 20 Uhr die offizielle Eröffnung der Ausstellung „Black mirror" im Rahmen von „London Calling II" mit den Künstlern Dominic Shepherd und John Stark. Doch damit nicht genug: um 21:45 Uhr wird die Kunst der Performance mit  „Das Leben stinkt" von der französischen Künstlerin Sylvie Arlaud zu erleben sein und schließlich soll um 23 Uhr ein NightArt Ausklang im Mister B.´s, Herzog-Heinrich-Straße 38 mit New York Feeling, mit Live Jazzmusik und Gesprächen mit Künstlern der Galerie, die um ca. 22:30 Uhr geschlossen wird, den Abend ausklingen lassen.
Abb. 5) John Stark, The Last Continent", 2012, 50 x 60 cm, Oil on panel, mit freundlicher Genehmigung der Galerie Lichtpunkt

In der GALERIE F5,6 von Nicole Stanner & Florence Baur (Ludwigstr. 7) www.f5komma6.de wirden unter dem Titel „Wald" arbeiten von Olaf Otto Becker, Michael Lange, Richard Rothman ausgestellt. Der Wald – eine Form der Landschaft, die für die Menschheit eine besondere Bedeutung einnimmt. Diesem inneren Ort, den der Wald uns bietet, ist Michael Lange in seinen Bildern auf der Spur. Ganz anders ist die Vorgehensweise Olaf Otto Beckers. Seit 2007 beschäftigt er sich mit den Spuren der Menschen in der Natur. Wildes Lianengewirr versperrt dem Betrachter den Zugang – der Wald ist ein Ort für sich, voller Kraft und Energie sich selbst zu regulieren. Von der Eigenständigkeit und Kraft des Waldes sprechen auch die Arbeiten des amerikanischen Fotografen Richard Rothman. (Ausstellung bis 7. Juli/ www.f5komma6.de
Und bei FILSER & GRÄF der GALERIE FÜR KUNST UND DESIGN (mit neuer Anschrift: Hackenstr. 5) erwartet den Besucher die Künstlerin Maria Wallenstål-Schoenberg mit der Ausstellung „Färg". „Der Ausstellungstitel „FÄRG" heißt übersetzt aus dem Schwedischen „Farbe" und spiegelt thematisch das Arbeitsfeld der schwedischen Malerin Maria Wallenstål-Schoenberg wieder. Es geht um die Farben, im Sinne der „reinen Malerei" und malerische Fragen. Die Farben sind Mittel und Ziel des Arbeitsprozesses." (Ausstellung bis 30. Juni/ www.filserundgraef.de)
ANDREAS GRIMM MÜNCHEN (Türkenstr. 11) zeigt zur Nightart Munich eine „Private View IV" ausgewählter Künstler und Werke (bis 31. Mai/ www.andreasgrimmgallery.com). Und auch die GALERIE GUNZENHAUSER (Mauerkircherstraße 2) lädt von 11 bis 23 Uhr zur NightArt Munich 2012 ein: (http://www.galerie-gunzenhauser.de/)
Abb. 6

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Die GALERIE RÜDIGER SCHÖTTLE (Amalienstraße 41) präsentiert unter dem Titel „Marginal", Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers Slawomir Elsner (Jg. 1976), den Gewinner des diesjährigen Falkenrot-Preises. (Abb. 6) Etwas, das am Rande liegt, etwas Nebensächliches, so gebraucht Elsner den Begriff Marginal für seine Serie „Populaire". Hier beraubt der Schöpfer des Kunstwerkes, z.B. einer Zeichnung, durch den „vandalistischen Akt des Zerreißens" das Dargestellte seiner Mitte. Virtuose Arbeiten werden zerstört und neu erschaffen. Wir sehen, assoziieren und ergänzen das Zerteilte um dem Bedürfnis nach dem Vollständigen, dem Vollkommenen nachzukommen. Das Werk entsteht im Geiste des Betrachters noch einmal neu. Was für ein Spiel mit unserer Wahrnehmung gehalten werden kann, ist für den Künstler Programm. Und in der Tat seine Arbeiten zwingen den Betrachter in eine neue Erfahrungsebene „Der imaginäre Perspektivwechsel findet im Auge des Betrachters statt." (Bis 23. Juni / www.galerie-ruediger-schoettle.de)
Abb. 6: Slawomir Elsner, Populaire 17, 2011, mit freundlicher Genehmigung der Galerie Rüdiger Schöttle
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HÄUSLER CONTEMPORARY MÜNCHEN (Maximilianstraße 35, Eingang Herzog-Rudolf-Straße) eröffnet am Tag der NightArt Munich eine Ausstellung des Künstlers Jürgen Partenheimer mit dem Titel »Folded Spirits«. (Abb.7) Den Besucher erwartet um 12 Uhr eine Einführung in die Ausstellung mit Jürgen Partenheimer. »Folded Spirits. Südafrikanisches Tagebuch« zeigt erstmals alle 32 Papierarbeiten des neuen Künstlertagebuches von Jürgen Partenheimer, das 2011 in Südafrika entstanden ist. Großformatige Papierarbeiten und Ölgemälde, die in engem Bezug zum Tagebuch stehen, werden ebenfalls bei Häusler Contemporary präsentiert. Jürgen Partenheimer (*1947, München) zählt international zu den bedeutendsten Künstlern seiner Generation. Sein malerisches, plastisches und zeichnerisches Werk sowie seine Künstlerbücher sind seit den 1980er Jahren in bedeutenden Einzel- und Themenausstellungen im In- und Ausland gezeigt worden. (Ausstellung bis 30. Juni, www.haeusler-contemporary.com)
Abb. 7) Jürgen Partenheimer, Carme (Tracks #30), 2012, Öl auf Leinwand, 50 x 45 cm, Courtesy: Häusler Contemporary München/Zürich
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Misheck Masamvu, Jahrgang 1980, studierte bei der zimbabwischen Künstlerin Helen Lieros in der Gallery Delta Harare und von 2005 – 07 bei Prof. Jerry Zeniuk an der Akademie der Bildenden Künste München. (Abb.8) FRANÇOISE HEITSCH (Amalienstr. 19) zeigt unter dem Titel 'Misheck Masamvu – Zimbabwe – „Menschen – dekonstruiert und geflickt" bis 26. Mai jüngste Bilder Masamvus, die er fast alle für diese Ausstellung gemalt hat: „Sie zeigen die Verwüstung, die Gewaltpolitik und Zerstörung sozialer Strukturen im Menschen anrichtet. Zugleich sind die Menschen in Masamvus meist großformatiger Malerei wieder zusammengefügt und in der Kunst aufgehoben." Der Künstler, der sich souverän mit der europäischen Kunst, an der er sich schulte, auseinandersetzte, zeigt die Autonomie von Kunst aus einem afrikanischen Land. Im Begleitprogramm ab 19 Uhr erwartet den Besucher eine Videovorführung: „Misheck Masamvu in München 2012" und Verena Nolte spricht über den Künstler und sein Land. Eine Ausstellung der Galerie Francoise Heitsch und von Kulturallmende g UG, die gleichzeitig in der Amalienstraße 19 und 81 stattfindet. (Ausstellung bis 26. Mai/ www.francoiseheitsch.de)
Abb. 8) Misheck Masamvu, The case of Missing Fish, 2012, Courtesy: FRANÇOISE HEITSCH

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GALERIE MICHAEL HEUFELDER (Gabelsbergerstraße 83) stellt mit den Arbeiten der Künstlerinnen Isabelle Dyckerhoff (Abb. 9) und Leena van der Made (Abb. 10) in der Ausstellung „colour matters" vor.  Ab 22 Uhr werden die Filme von Willy Zielke „Das Stahltier", 1934,und von Walther Ruttmann, Berlin – Die Sinfonie der Großstadt, 1927, gezeigt. (Ausstellung bis 24. Juni/ www.galerie-heufelder.de)
Abb. 9) Isabelle Dyckerhoff, Ohne Titel, Öl auf Nessel,2011, 60x70cm, Courtesy: Galerie Michael Heufelder
Abb. 10) Leena van der Made, Demolition, Öl auf Leinen, 2011, 40 x 35 cm, Courtesy: Galerie Michael Heufelder
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In der JÖRG HEITSCH GALERIE (Reichenbachstr. 14) wird die NightArt ab 11 Uhr mit „Art and Cake Tasting" eingeläutet. (Abb. 11) Hier treffen Kunst, Kultur und Kulinarisches aufeinander. Die Sepiamalereien der russischen Künstlerin Slava Seidel, der Kuchen des Café Kubitschek und coole Cocktails lassen das visuelle Kunsterleben zu einem geschmacklich Sinnlichem werden. „Für den Ausstellungstitel stand der Jazz-Song „Paper Moon" Pate, da er wie Seidels Arbeiten von „Schein und Wirklichkeit" handelt und die Künstlerin zu neuen Motiven inspirierte. Slava Seidel ist bekannt für surreal-phantastische Gemälde in Sepiatusche. Nun zeigt die Künstlerin erstmals auch farbige Werke in Acryl." (Ausstellung  bis 16. Juni/ www.heitschgalerie.de)

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Abb. 11) Slava Seidel, Luna 03, 2012, 130 x 150 cm, Sepiatusche auf Leinwand, Courtesy: Jörg Heitsch Galerie
 
„Malerei besitzt die Qualität unausweichlicher Unmittelbarkeit". In der GALERIE CAROL JOHNSSEN (Koeniginstrasse 27) wird diese „... feste Überzeugung des Malers Thomas Jessen, der seinen Beruf im positivsten Sinne als Berufung versteht und ausübt ...", ab 20 Uhr im Gespräch zwischen Elisabeth Noske und dem Künstler Thomas Jessen diskutiert. (Abb. 12) Der Maler „... ist felsenfest davon überzeugt, dass die Malerei heute mehr denn je in der Lage ist, den Betrachter zu berühren, gegebenenfalls unmittelbar anzugreifen." Thema der NightArt 2012 in der Galerie Carol Johnssen: "Thomas Jessen im Focus" (www.artcarol.de)
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Abb. 12) Thomas Jessen im Atelier, Galerie Carol Johnssen, Courtesy: Galerie

Die „Körperprojektionen" der Künstlerin Birgit Jürgenssen (1949 - 2003) in der GALERIE JORDANOW (Fürstenstraße 11) setzen sich „subversiv, ironisch und oft grotesk mit unterschiedlichen Facetten von Weiblichkeit auseinander". (Abb. 13 und 14)Sie zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen der österreichischen Avantgarde. „Ihr vielschichtiges Werk, in dem der Körper oder weibliche Attribute in überraschende Beziehungen zu Gegenständlichem oder zur Tierwelt gesetzt werden, umfasst Zeichnungen, Objekte, Collagen, Malerei und Fotografie." Die Galerie Jordanow zeigt eine Auswahl (ca. 25 Bilder) aus der Serie "Körperprojektionen”, (1987/88)
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 in denen Birgit Jürgenssen auf ihre Haut Zeichnungen und Symbole voller rätselhafter und sinnlicher Anspielungen projizierte. (Ausstellung bis 26.05 / www.galerie-jordanow.de)
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Abb. 13) Birgit Jürgenssen, Edition-24.ph695, Courtesy:  Galerie Jordanow
Abb. 14) Birgit Jürgenssen, Edition-22, Courtesy:  Galerie Jordanow

Die Arbeiten des Engländers Anthony Francis überzeugen bei MBF-KUNSTPROJEKTE (Maximiliansplatz 9 /UG9) unter dem Titel POCKETS. (Abb. 15) In teils betörender Farbgebung offenbart Francis in diesen Werken einen ganzen Kosmos an Farbgebung und Textur: Formen, Gewebe und Farben durchdringen einander, untermalen sich gegenseitig und verwickeln sich gegenläufig. Ein System, ein schier unendliches Netzwerk greift über den Bildträger hinaus sogar nach vorn in die Dimension des Betrachters hinein: es zieht den Blick in einen Strudel der Formen, Farben und Wege. „Francis zeigt uns, was Tzara uns vor langer Zeit gesagt hat: Menschen können gegensätzliche Dinge tun, während sie einen Atemzug machen (Dada Manifest, 1918)." (zitiert aus: OFFEST MODULES, A Spectral Opera featuring Holes, Rips and Plastics: Towards a New Arte Povera. Written by TEUFEL-INK, www.teufelink.com) (Ausstellung bis 19. Juni/ http://www.mbf-kunstprojekte.de/exhibitions.html)
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Abb. 15) Anthony Francis, Stay up, 2010, Mischtechnik auf Leinwand, 150 x 150 cm, Courtesy: mbf-kunstprojekte

Eine Ausstellung der besonderen Art zeigt die GALERIE KLAUS LEA (Türkenstr. 96), denn hier darf man zum 75. Geburtstag gratulieren und dabei sein, wenn Klaus Lea sich auf ganz eigene Weise selbst beglückwünscht: „Klaus Lea gratuliert sich selbst zum 75. Geburtstag mit eigenen Skulpturen, Assemblagen, Tatschern und Texten. (www.artnet.com)

Der Künstler Johannes Evers wird mit seinen Werken in der Ausstellung „Der männliche Blick" in der GALERIE JO VAN DE LOO (Theresienstr. 48) gezeigt (www.galerie-jovandeloo.com)

Die GALERIE MARTIN MERTENS (Schleißheimer Straße 26) präsentiert zur NightArt Munich die Künstlerin Miriam Vlaming mit der Ausstellung „Es ist März und März ist noch nicht Mai". (Abb. 16) Gezeigt werden Arbeiten einer neuen Schaffensphase, die sich im Wesentlichen mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Tier auseinandersetzt.
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 „Eine sehr ungewöhnliche Arbeit ist ein ausgestopfter Bussard mit einer indischen Haube mit der Aufschrift: De arte venandi cum avibus (Von der Kunst mit einem Vogel zu jagen). Die 3500 Jahre alte Kunst der Jagd mit abgerichteten Greifvögeln steht hier exemplarisch für das symbiotische Verhältnis zwischen Mensch und Tier sowie für gegenseitiges Vertrauen." Eine Partnerschaft zwischen Tier und Mensch, wie sie das „Falkenbuch", das Kaiser Friedrich II. Im 5. Jahrzehnt des 13. Jahrhunder verfasste, wird hier mit anderen künstlerischen Mitteln erneut zitiert.  (Ausstellung bis 23. 06. / www.martinmertens.com)

Abb. 16) Miriam Vlaming Schlaf, Mischtechnik auf Malplatte, 40 x 30 cm, 2012; Courtesy: Galerie Martin Mertens
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Als ein neues Mitglied der Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst  MICHEKO GALERIE bietet ihren Besuchern anlässlich der NightArt Munich von 12 bis 18 Uhr eine Einführung in Monkirigata, den japanischen Scherenschnitt durch Keiko Tanaka. Von 19 bis 20 Uhr werden dann Trommlerinnen der Gruppe Tampopo mit teils archaischen beats auftreten. Gezeigt werden in der Galerie Micheko unter dem Titel "kagirohi” S/W-Fotografien von Toshio Enomoto (Abb. 17), die in dem Bildband „Kagirohi" zu sehen sind. (Ausstellung bis 16. Juni / www.micheko.com)

Abb. 17) Toshio Enomoto, 058-1992,15x15cm, Courtesy: Micheko Galerie

Die OTTO GALERIE (Augustenstrasse 47a) präsentiert „Werke aus einer Privatsammlung" (bis Ende Juni) und kündigt „action" an: denn neben Arbeiten des Münchners Niklas Delacroix wird auch seine Kunst-Aktion "Schieß Dir ein Bild" mit „hochaktuellen Gesellschafts-Bezügen mit originalen SZ-Zitaten (Überschriften)" den Besucher in die Ausstellung einbeziehen. Hier darf der Besucher über den Betrachterstandpunkt hinausgehend in einen erweiterten Bezug zum Kunstwerk treten. 
Ab 16 Uhr wird man dann einen Vorgeschmack auf den angekündigten Theaterabend im Sommer 2012 bekommen: Mit dem verheißungsvollen Titel „ALEXANDRA oder der Traum vom Fliegen", wird in einem szenisch/musikalischen Flirt an das Leben der großen Künstlerin Alexandra, die sehr jung bei einem Autounfall in den Trümmern ihres Mercedes starb, erinnert. Alexander May (Idee und Regie) wird „lustige und traurige  Geschichten und große Gefühle" aufleben lassen; dazu erwarten den Besucher Wein und kleine Köstlichkeiten im Cafe „SCHIEFER" in der Otto Galerie. Ab 19.00 Uhr gibt es »Lem on Space«, eine „Szenische Lesung nach den Sterntagebüchern von Stanislav Lem von und mit Alexander May und Überraschungskünstlern." (Ausstellung bis Ende Juni / http://www.otto-galerie.de/)

In der  GALERIE CHRISTIAN PIXIS (Kurfürstenstr. 7) führt am 12. Mai der Galerist durch die Ausstellung der beiden Münchner Leo Kornbrust-Schülerinnen Gesine Braun und Afra Dopfer, die sich mit den drei Räumen der Galerie konzeptionell und gestalterisch auseinandergesetzt haben. Den Besucher erwartet außerdem die Präsentation der Dokumentation: "Gesine Braun - Afra Dopfer - Drei Räume - Edition Art Lover 03". (www.christianpixis.de)
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Die GALERIE RIEDER (Maximilianstr. 22) wird mit einer Vernissage am 12. Mai unter dem Ausstellungstitel „Brücke des Gegenständlichen" Arbeiten von Mario Fani und Heinrich Salzmann zeigen. „Beide Künstler beschäftigen sich mit Interieurs und Stillleben, setzen diese jedoch auf sehr unterschiedliche Weise um. So bietet die Schau einen spannenden Kontrast zwischen den stillen und mystischen Bildern des Italieners Mario Fani und den farbintensiven expressiven Darstellungen des Vorarlbergers Heinrich Salzmann." (Zitat: Galerie) Von 11 bis 14 Uhr werden die Künstler anwesend sein. Im Rahmen der NightArt untermalt das visuelle Kunstgeschehen ab 19 Uhr Livemusik mit Levantino. Die im Jahr 1981 gegründete Galerie Rieder "befasst sich mit der Klassischen Moderne, insbesondere den Künstlern des Bauhauses sowie der informellen Malerei." (Ausstellung „Brücke des Gegenständlichen" bis 26.7./ http://www.galerierieder.de/

Die GALERIE KARIN SACHS (Augustenstr. 48) zeigt Ben Kruisdijk. (www.GalerieKarinSachs.de) Und in der WALTER STORMS GALERIE (Schellingstr. 48) ist Gerhard Merz mit der Ausstellung "Die Braut" zu sehen. (www.storms-galerie.de)

In der GALERIE SPEKTRUM (Theresienstr. 46) wird anlässlich der NightArt Munich unter dem Titel „THE WAY IT FITS" eine „konsequente Fortsetzung der Ausstellung „FOREVER YOUNG – 30 JAHRE GALERIE SPEKTRUM" eröffnet. (Abb. 18) Hier werden „Fotos der Künstler aus dem Jahre 1981 zusammengeführt mit deren Arbeiten aus dem Jahre 2011. So kommt zusammen was zusammen gehört." (Ausstellung bis 30. Juni 2012 / www.galerie-spektrum.de)

Abb. 18) Arek Wolski, Brosche 2011, Silber, Kunststoff, Courtesy: Galerie Spektrum

In der GALERIE GUDRUN SPIELVOGEL (Maximilianstraße 45) eröffnet zur NightArt Munich am 12. Mai mit einer Vernissage die Ausstellung der Künstlerin Gaby Terhuven „en passant - Malerei auf Glas". (Abb. 19) „En passant" - „Im Vorbeigehen" lässt die Düsseldorfer Künstlerin ihre, der Wand vorgesetzten, doppelschichtigen Glasmalerein durch Material, Licht, Farbe und Schatten schweben. Geradezu magisch reagiert jede Arbeit auf die Veränderung seiner Umgebung. Jedes Werk scheint somit einem steten Wandel unterworfen, der durch das sich verändernde Licht und den Blickwinkel bzw. den Standpunkt des Betrachts bestimmt wird. (Ausstellung bis 28.07 / http://www.spielvogel-galerie.de/)

Abb. 19) Gaby Terhuven, G2-11, 25 x 186 x 3 cm, 2011, Öl auf Glas, Courtesy: Galerie Gudrun Spielvogel
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Die GALERIE TANIT (Maximilianstrasse 45) stellt mit der Ausstellung "Bodo Buhl. Skulpturen & Photographien", eine Werkgruppe der Jahre 1986-2005, aus dem Nachlass von Bodo Buhl (1951 – 2010) vor. (Abb. 20) Der Künstler Bodo Bohl, der in den 1980er Jahren zu den Künstlern des „Münchener Aufbruchs" gehört, greift mit seinen „architektonisch infizierten Skulpturen ... die Sprache der Moderne auf. Mit ihrer glatten Oberfläche und aggressiven Eleganz treiben sie die tradierte Moderne noch einmal ‚futuristisch‘ auf die Spitze und nähern sich dabei dem Design, ein Design, das ohne Funktion und nichts als Oberfläche ist." (Zitat: Ulrich Wilmes, Haus der Kunst, der die gezeigte Ausstellung kuratierte) Buhl entwarf seine bildnerischen Ansätze vor dem Hintergrund von Minimalismus und Pop Art als jene wichtigen wegweisenden Bewegungen seit der zeitgenössischen Kunst der 1960er Jahren, mit denen sich eine jüngere Künstlergeneration konfrontiert sehen musste. (Ausstellung bis 12. Juni / www.galerietanit.com

Abb. 20) Bodo Buhl, oh no, 1998, Plexiglas, 70 cm Durchmesser, Courtesy: Galerie Tanit
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GALERIE THOMAS MODERN präsentiert in den luftigen Räumen  der Türkenstr. 16 "Ausgewählte Werke" aus ihrem Programm und in der Maximilianstr. 25 zeigt die GALERIE THOMAS Werke von Emil Nolde, die jedes Sammlerherz höher schlagen lassen. (www.galerie-thomas.de

In der GALERIE WITTENBRINK (Türkenstrasse 16) wird im Rahmen seiner Ausstellung „Dreamer" der Niederländer Koen Vermeule (*1965) am 12. Mai zu einem Künstlergespräch anwesend sein. (Abb. 21) Der Künstler gehört zu jener Generation, „… die sich seit den späten 1990er Jahren bewusst wieder der figürlichen Malerei zuwenden. 
Koen Vermeules Bilder überraschen durch eine brillante Licht- und Schattenführung. Die Dramatik dieser Lichtregie verbindet er häufig mit der melancholischen Geste in sich gekehrter Figuren. Oft sind es (Tag-) Träumer, die er in Momenten ruhigen Gespannt-Seins beobachtet. Halb schlafend, halb sinnierend, halb versunken und doch auch halb wach: „Das gibt viel Freiraum für Interpretation. Meine Bilder sollen dem Betrachter diesen Raum geben. Das Subjekt ist eigentlich außerhalb des Bildes. Denn wir können träumen über Dinge, die wir nicht wissen." (Koen Vermeule)" (Zitat: Galerie)
(Ausstellung bis 23. Juni / www.galeriewittenbrink.de)

Abb. 21) Koen Vermeule, Dreamer, Öl und Acryl auf Leinwand, 2011, 200 x 145cm, Courtesy: Galerie Wittenbrink

GALERIE FLORIAN TRAMPLER (Maximilianstr. 22/2.Stock) präsentiert in München den Gründer der „ZERO – Gruppe": Heinz Mack. Unter dem Ausstellungstitel „Rhythmus und Struktur" werden ausgewählte Werke der Jahre 1960 - 2011 auf Leinwand und Papier offeriert. Im Jahr 2011 wurde Heinz Mack anlässlich seines 80. Geburtstags das „Große Verdienstkreuz mit Stern" der Bundesrepublik Deutschland für sein Lebenswerk verliehen. Der Künstler wurde mit einigen hervorragend kuratierten Ausstellungen weltweit (u.a. Bundeskunsthalle Bonn, Kunstpalast Düsseldorf oder Ben Brown Gallery in Hong Kong) geehrt. Im ArtReport des Magazins WirtschaftsWoche Ausgabe Nr. 3 vom 16.1.2012 wurde Heinz Mack auf dem 5. Platz der internationalen Aufsteiger des Jahres 2011 gelistet. Ein Glücksfall für uns, dass Florian Trampler den Künstler Heinz Mack für München gewinnen konnte. (Ausstellung bis 28. Juni / www.galerie-trampler.de) Zudem wird in der Galerie Florian Trampler ein abendliches Konzert (20.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr) des Vibraphon-Virtuosen Wolfgang Lackerschmid den Besucher erfreuen.

Durch ihre ausgewählten und hochkarätigen Ausstellungen, die während der NightArt Munich 2012 am 12. Mai von 11 bis 23 Uhr dem Besucher ermöglichen an einem Tag lang und bis spät in die Nacht Kunst und Kultur zu genießen, ja, zu erleben, zeigt der Veranstalter, die „Initiative Münchner Galerien Zeitgenössischer Kunst":
"...dass unsere Stadt durch die intensive Kunstarbeit der teilnehmenden Mitgliedsgalerien international am Puls der Zeit steht. Zur 2. NightArt Munich im Jahr 2012 haben die Galeristen der Stadt auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Sonderprogramm zusammengestellt hat."
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Gleichzeitig weisen wir gerne auf den ersten Tag der offenen Tür im Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film München hin mit Filmprogramm, Architektur, Studiobesichtigung und Publikumsseminaren, der parallel am 12. Mai von 11 – 17 Uhr stattfindet.

Auch hier ist der Eintritt – wie in den Galerien – frei.
Freuen wir uns auf eine künstlerisch unterhaltsame NightArt, auf eine lange Nacht der zeitgenössischen Kunstgalerien in München!

Homepage zur NightArt Munich 2012: http://www.night-art-munich.de/ 
Ein Lageplan der Galerien zum Download: http://www.night-art-munich.de/lageplan/ 
Alle teilnehmenden Galerien: http://www.night-art-munich.de/galerien/ 
Genaue Zeiten der Events in den Galerien: http://www.night-art-munich.de/events/ 

Abb. 1) Wolfgang Lackerschmid am Vibraphon, mit freundlicher Genehmigung: Galerie Bender und Galerie Florian Trampler
Abb. 2) 'Vis-à-vis' Jus Juchtmans und Bill Thompson – mit freundlicher Genehmigung der Galerie Bender
Abb. 3) Thomas Kratz, "Lick Gin 11", "Lick Gin 12" und "Lick Gin 13", 2012, Acryl auf Plywood, 80 x 60 cm, mit freundlicher Genehmigung Galerie Biedermann
Abb. 4) Melanie Siegel, OT Nester, 120x180cm, Acryl/Öl auf Lw, 2011, Galerie Christa Burger
Abb. 5) John Stark, The Last Continent", 2012, 50 x 60 cm, Oil on panel, mit freundlicher Genehmigung der Galerie Lichtpunkt
Abb. 6: Slawomir Elsner, Populaire 17, 2011, mit freundlicher Genehmigung der Galerie  Rüdiger Schöttle
Abb. 7) Jürgen Partenheimer, Carme (Tracks #30), 2012, Öl auf Leinwand, 50 x 45 cm, Courtesy: Häusler Contemporary München/Zürich
Abb. 8) Misheck Masamvu, The case of Missing Fish, 2012, Courtesy: FRANÇOISE HEITSCH
Abb. 9) Isabelle Dyckerhoff, Ohne Titel, Öl auf Nessel,2011, 60x70cm, Courtesy: Galerie Michael Heufelder
Abb. 10) Leena van der Made, Demolition, Öl auf Leinen, 2011, 40 x 35 cm, Courtesy: Galerie Michael Heufelder 
Abb. 11) Slava Seidel, Luna 03, 2012, 130 x 150 cm, Sepiatusche auf Leinwand, Courtesy: Jörg Heitsch Galerie
Abb. 12) Thomas Jessen im Atelier, Galerie Carol Johnssen, Courtesy: Galerie
Abb. 13) Birgit Jürgenssen, Edition-24.ph695, Courtesy:  Galerie Jordanow
Abb. 14) Birgit Jürgenssen, Edition-22, Courtesy:  Galerie Jordanow
Abb. 15) Anthony Francis, Stay up, 2010, Mischtechnik auf Leinwand, 150 x 150 cm, Courtesy: mbf-kunstprojekte
Abb. 16) Miriam Vlaming Schlaf, Mischtechnik auf Malplatte, 40 x 30 cm, 2012; Courtesy: Galerie Martin Mertens
Abb. 17) Toshio Enomoto, 058-1992,15x15cm, Courtesy: Micheko Galerie
Abb. 18) Arek Wolski, Brosche 2011, Silber, Kunststoff, Courtesy: Galerie Spektrum
Abb. 19) Gaby Terhuven, G2-11, 25 x 186 x 3 cm, 2011, Öl auf Glas, Courtesy: Galerie Gudrun Spielvogel
Abb. 20) Bodo Buhl, oh no, 1998, Plexiglas, 70 cm Durchmesser, Courtesy: Galerie Tanit
Abb. 21) Koen Vermeule, Dreamer, Öl und Acryl auf Leinwand, 2011, 200 x 145cm, Courtesy: Galerie Wittenbrink

Veranstalter:
INITIATIVE MÜNCHNER GALERIEN ZEITGENÖSSISCHER KUNST
 
GESCHÄFTSSTELLE
Ansprechpartner:
Dorothea Schick
Schellingstr. 48
80799 München
T+49.89. 29 20 15
F+49.89. 24 22 37 62
muenchner-galerien@ngi.de
www.muenchner-galerien.de

VORSTAND

Renate Bender, Sprecherin
Galerie Renate Bender
Maximilianstr. 22
80539 München
Tel. 089-30728107

Françoise Heitsch
Galerie Françoise Heitsch
Amalienstr. 19
80333 München
Tel. 089-48 12 00

Michael Heufelder
Galerie Michael Heufelder
Gabelsbergerstr. 83
80333 München
Tel. 089-54 32 09 20

Edith Rieder
Galerie Rieder GmbH
Maximilianstr. 22
80539 München
Tel. 089-29 45 17

Gudrun Spielvogel
Gudrun Spielvogel Galerie & Edition
Maximilianstr. 45
80538 München
Tel. 089-21 86 97 00

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